3. SEMESTER #STUDIUM #JAPANOLOGIE

Es klopft nicht mehr direkt an die Tür, sondern hat sie bereits eingetreten und steht mitten im Raum, das 3. Semester. Wenn ihr weiter lest erfahrt ihr was sich im dritten Semester alles ändert, wie unglaublich voll mein Stundenplan werden könnte und für welches Nebenfach ich mich eingeschrieben habe.

NEBENFACH

Bin mir nicht mehr ganz sicher ob ich es an einer Stelle schon mal erwähnt hatte, dass Philosophie nicht ganz mein Ding ist. Klar, das Fach an sich ist gewiss interessant aber es gibt einfach viele Faktoren die mir gezeigt haben, dass es auf meinem Weg mich nicht weiter bringt. Mag euch hier nicht mit Details quälen, deswegen nur diese kurze „Klarstellung“.

Lange Rede, kurzer Unsinn! Ich hab mein Glück einfach versucht, mich für zwei Zulassungsbeschränkte Fächer entschieden, nämlich Soziologie und Volkswirtschaft. Danke meiner Semesterwartezeit, die bei solchen Bewerbungen entscheidend ist, bin ich in beide Fächer rein gekommen. Natürlich habe ich mich nicht für beiden entschieden, das wäre dann doch etwas viel. So werde ich ab dem 3. Semester Soziologie als Nebenfach studieren und freue mich sehr darauf.

SOZIOLOGIE

Gleich zu Anfang haben sich signifikante Unterschiede, zwischen Soziologie und Japanologie, aufgetan. Allein schon deswegen, weil es ein Erstie Wochenende mit Vorträgen auf einer Burg gibt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass das Fach Soziologie eine wesentlich höhere finanzielle Unterstützung bekommt als die Japanologie. Aber auch rein organisatorisch läuft jetzt schon einiges anders. Auch die Stundenplan Tools der Uni werden genutzt, was in der Japanologie, aufgrund der Vortragsstrukturen, nicht ganz möglich ist. Wo wir gleich beim nächsten Thema wären!

STUNDENPLAN

Über den Stundenplan habe ich ja bereits hier und hier geschrieben.
Zu Anfang war es bei Philosophie und Japanologie recht einfach. Kurse für Japanologie hatten Vorrang, zwei Tage Philosophie dazu und zack war das Semester, Stundenplantechnisch, zusammen geschraubt.

Das Dritte Semester ist ein kleiner Neuanfang, denn ich belege die Vorträge für den Sprachkurs des ersten Semesters, da ich die Prüfung am Ende des zweiten Semesters nicht bestanden habe, und in einem Jahr erneut schreibe. Dazu gesellen sich die Kurse für Soziologie plus Übungstermine in der Soziologie, welche ich für die Credit Points (CP) brauche. Natürlich möchte ich in der Japanologie auch voran kommen, deswegen werden hier noch einige Termine dazu kommen. Fazit: Der Stundenplan könnte recht voll werden aber irgendwie finde ich das gut und ich freue mich drauf. Liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass die Semesterferien etwas lang und komisch waren.

Vielleicht werde ich in einem dritten Artikel nochmal über den Stundenplan schreiben und schauen, was sich dann alles getan hat.

VEKTORWAHL

Vektorwahl bedeutet, dass wir uns für einen Schwerpunkt entscheiden müssen und dieser legt auch unter anderem fest, wie der weitere Inhalt des Studiums aussieht (Kurse, Vorträge, etc.). Geregelt wird das ganze durch die Studienordnung. Folgende Vektoren stehen uns zur Auswahl:

  • Literatur und Kultur Japans
  • Literatur und Kultur Japans und Japanisches Recht
  • Literatur und Kultur Japans und Japanische Wirtschaft
  • Japanisches Recht und Japanische Wirtschaft

Hier kann man nun einen Punkt sich heraussuchen doch man muss beachten, dass die Wahl nicht nur den Inhalt des Studiums festlegt sondern auch mit dem Schwerpunkt der Bachelorarbeit zu vereinbaren ist. Wählt man zum Beispiel Literatur und Kultur Japans und will seinen Bachelorarbeit dann in Japanischem Recht schreiben, wäre das nicht so gut.

MEINE WAHL

Hab lange überlegt und auch meine berufliche Vergangenheit mit in meine Entscheidung einfließen lassen. Daher war Wirtschaft schon mal raus. Recht ist natürlich kein Paragrafen pauken, dafür würde die Zeit niemals reichen aber dennoch nicht wirklich meine Welt. Dazu kommt die Info aus den höheren Semestern, dass der Workload wohl nicht so ganz ohne sein soll.

Na, ihr werdet es schon erraten haben, es wird Literatur und Kultur Japans. Auch hier wird der Workload natürlich nicht ganz ohne sein. Allerdings ist der Spaßfaktor, wenn ich in mich hinein höre, am größten und ich habe am meisten Lust darauf. Habe auch an den Beiden Kursen sehr viel Spaß gehabt und eine gewisse Leidenschaft für Literatur entdeckt, auch wenn die noch ganz tief in den Kinderschuhen steckt.

FAZIT

Ich kann es nicht oft genug sagen aber ich freue mich sehr auf das 3. Semester. Es gibt viel neues, viel bekanntes und viel interessantes. Einiges wird sich ändern, gerade in Bezug auf den Inhalt des Studiums. Aber durch Soziologie bin ich auch wieder mehrmals die Woche am Westend Campus, also auch hier ändert sich einiges. Einer meiner früheren Chefs, der leider im letzten Jahr verstarb, hatte mal gesagt: „Nichts ist so beständig wie die Veränderung!“

Dazu kommt aber auch, dass einer meiner Dozenten, mit dem ich zwei äußerst anregende und interessante Gespräche hatte, mir sehr viel Mut und Motivation gegeben hat. Auch in Hinblick darauf, nicht zwingend den Weg zu gehen den alle anderen bereits gegangen sind sondern meinen Weg zu gehen. Bin sehr gespannt, was mein Weg noch für mich bereit hält.

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Mike

Japanologie und Soziologie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

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