HAUSARBEIT #JAPANOLOGIE #GOETHEUNI

Eigentlich gab es gar keine Hausarbeit im ersten Semester, doch plötzlich saß ich da und hab eine geschrieben. Wie es dazu kommen konnte erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

Wenn wir es ganz genau nehmen, dann fing das ganze bereits am Anfang des Semester an. Unser Dozent, der sich darüber echauffiert, dass kaum noch jemand ordentlich schreiben kann, bot uns an, bis zum Ende des Semester einen zwei Seitigen Text zu verfassen, über ein Buch oder Zeitungsartikel, den er dann korrigiert. Bis zum Ende des Semester wusste aber von diesem Angebot niemand mehr etwas und so wurde etwas freiwilliges daraus. Über die Vorlesungsfreie Zeit konnten wir uns ein Buch oder einen Zeitungsartikel, natürlich thematisch passend, heraus suchen und etwas darüber schreiben.

DIE ENTSCHEIDUNG

Somit haben eine Kommilitonin und ich uns entschieden, in der Bib ein wenig zu stöbern und zu schauen, ob wir ein interessantes Buch finden. Die Bücher haben wir auch relativ schnell gefunden! Allerdings merkten wir schnell, dass wir beide Bücher erwischt hatten die auf den oben erwähnten 2 Seiten nicht ab zu arbeiten sind. Also entschieden wir uns dafür, aus dem ganzen eine richtige Hausarbeit zu machen. Ich muss aber sagen, dass es trotz allem nicht so ganz den „Charme“ einer echte Hausarbeit hatte. Denn wir haben das ganze ja auf einer freiwilligen Basis gemacht.

HOUSEARBYTE?

Aber wie genau schreibt man denn jetzt eine Hausarbeit?
Jede Fachrichtung bzw. jedes Institut hat da so seine eigenen Richtlinien. Nicht nur, dass es nicht so salopp gehalten wird wie hier sondern es sollte eben auch wissenschaftlich sein. Keine Worthülsen, klare Sätze und natürlich eine vorgegebene Formatierung. Es ist aber auch wichtig welche Literatur man nutzt, zitiert man ordentlich und sind die genutzten Quellen auch angemessen. Wikipedia als Quelle sollte man zum Beispiel nicht unbedingt nehmen. Nichts gegen Wikipedia aber auch diese Daten stammen aus anderen Quellen und möchte man zitieren, dann sollte man eher diese Quellen nehmen.

NACHBESPRECHUNG

Obgleich der Tatsache, dass dies nur eine freiwillige Hausarbeit ist habe ich am Mittwoch dennoch einen Termin mit meinem Dozenten gehabt.

Es war ein unglaublich interessantes Gespräch, was allerdings auch daran lag, dass wir noch über einige andere Themen gesprochen haben, bevor wir dann zu meiner Hausarbeit kamen.
Ich will jetzt nicht sagen, dass er meine Hausarbeit in der Luft zerrissen hat, das gewiss nicht. Aber es gab dennoch sehr viel Kritik. Wissenschaftliches schreiben ist doch nochmal eine ganz andere Hausnummer, als dieses Schreiben hier. Es ging aber auch um das Erarbeiten des Themas und das ich noch wesentlich mehr hätte schreiben könne. Da hat er mir natürlich auch noch weitere Punkte genannt. Gute Punkte an die ich so gar nicht gedacht hatte. Als er mich dann aber darauf aufmerksam gemacht hatte, hat es Sinn gemacht und ich hab mich schon ein wenig geärgert, dass ich nicht selbst dran gedacht habe.

Mit dieser Kritik kann ich aber sehr gut umgehen und würde die Hausarbeit am liebsten nochmal nachbessern. Allerdings hab ich dafür leider keine Zeit mehr. Nichtsdestotrotz kann ich viel mitnehmen was mir bei der nächsten Hausarbeit auf jeden Fall weiterhelfen wird.

Der Ursprungsplan war, dass an dieser Stelle meine Hausarbeit steht. Allerdings hab ich mich dagegen entschieden, da ich das Gefühl habe, ich würde mir damit keinen Gefallen tun. Sollte ich sie wirklich nachbessern und die Zeit dafür finden, dann werde ich sie hier gerne, in einem separaten Artikel, rein stellen. Aber einen kleinen Teaser gibt es (das Deckblatt):

Aus dem erwähnten Buch habe ich die Kurzgeschichte „A STORY OF OKI ISLAND“ behandelt!

FAZIT

Es war eine interessante Erfahrung und ich bin froh, dass ich das jetzt schon gemacht habe. Denn es ist nicht mehr all zu lang bis wir „richtige“ Hausarbeiten schreiben müssen und dann kann ich auf bereits gemachte Erfahrungen zurück greifen.

Wegen der Hausarbeit hab ich aber auch an der „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ teilgenommen und dieses kleine Event hat wirklich Spaß gemacht, auch wenn es ein wenig holprig war. Und durch dieses Event hab ich auch eine wirklich angenehme Location zum schreiben gefunden, da freue ich mich jetzt schon auf viele Stunden.

BEITRAGSBILD

Dieses Bild entstand in den Höhlen von Enoshima, Präfektur Kanagawa. Wenn ich mich recht entsinne, sind wir damals fast komplett um die Insel herum. Ob es noch einen anderen Eingang zu den Höhlen gibt weiß ich nicht aber ich glaube nicht. An diesem Tag war es unglaublich schwül gewesen und in den Höhlen ist es schön kühl, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Die Fotos wurden von mir persönlich, bei einer meiner Reisen, aufgenommen. Das Copyright liegt bei mir, Verwendung nur auf Nachfrage!

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Mike

Japanologie und Philosophie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

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