UNI ALLTAG #STUDIUM #GOETHEUNI

Das Bild des normalen Studenten Alltags bzw. des Uni Alltags ist in vielen Köpfen gewiss nicht das positivste. An dieser Stelle möchte ich nicht verschweigen, dass das bei mir mal ähnlich war. Wie aber jetzt meine eigenen Erfahrungen aussehen und wie sich mein Bild gewandelt hat, das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Vielen glauben, dass der handelsübliche Student eigentlich den ganzen Tag schläft, Abends nur Party macht und dies jeden Tag. Dazu kommt, dass er manchmal spurlos verschwindet. Meist zu einer Zeit die sich „Klausurphase“ nennt aber dann wieder aufpoppt wenn die Vorlesungsfreie Zeit beginnt
Soll ich euch was sagen!? STIMMT!!

Es gibt Studiengänge in denen ist das durchaus üblich und gehört eigentlich schon fast zum guten Ton. Man erwartet es praktisch. Es gibt noch eine abgeschwächte Variante. Da ist dann nur Party Hart am Wochenende und unter der Woche tut man so, als wäre man an der Uni um zu lernen.

Mein „Glück“ ist, dass ich mich für einen Studiengang entschieden habe in dem das, laut meiner Vorstellung und meinem Empfinden, nicht wirklich möglich ist. Das liegt einfach daran, dass wir zu viel Material in zu kurzer Zeit in den Kopf bekommen müssen.

Dies ist dann leider auch oft der Grund für anstrengende Diskussionen. Wenn ich nach den Vorlesungen mich noch in die Mensa setze oder auch an Vorlesungsfreien Tagen in der Mensa aufzufinden bin. Und es tut mir dann auch immer ein wenig leid für die, die dann immer gehen oder was anderes machen. Denn es ist unglaublich viel was wir lernen müssen und das brauch Zeit. Aber dazu, an einer anderen Stelle, mehr.

NORMALER VORLESUNGS TAG

Der normale Vorlesungs Tag fängt gegen 10:00 Uhr an. Da wird dann zu Hause erst noch ein wenig was gegessen. Meist schaue ich, dass ich auf jeden Fall vor 10:00 Uhr in der Uni bin. Denn die Vorlesung beginnt um 10:15 Uhr und ich mag es mit den Dozenten noch ein wenig zu plaudern bzw. gibt es einen Dozenten, der von 10:00 Uhr bis 10:15 Uhr Fragen beantwortet und noch organisatorisches bespricht, also nicht ganz unwichtig.

An einigen Tage hab ich zwei an manchen nur eine Vorlesung aber in der Regel geht es, nach der Vorlesung, immer erst mal in die Mensa zu einer Art Lagebesprechung und natürlich um was zu essen. Meistens bleibe ich dann in der Mensa, packe meine Unterlagen aus und büffel Grammatik und / oder Kanji Club.

Die meiste Zeit sitzen wir in der Mensa bzw. sitze ich in der Mensa. Es ist nicht der tollste Platz auf der Welt, ganz ehrlich aber es ist ein Platz der nicht so schlecht ist. Klar, die ganzen coolen Kids sitzen im Starbucks und lernen dort aber das ist auf Dauer nicht nur teuer sondern die Stühle sind auch unglaublich unbequem, für so einen Brocken wie mich. Aber ich möchte euch nicht verschweigen, während ich das hier schreibe sitze ich auch gerade im Starbucks und schlürfe einen zu teuren Kaffee.

Die Mensa ist aber nicht der einzige Ort an dem gelernt wird. Auch in der Bib bin ich manchmal anzutreffen. In der in Bockenheim unter der Woche und in der im Westend eigentlich nur am Wochenende, wenn überhaupt. Wer bei den ganzen Bezeichnungen durcheinander kommt ist hier nochmal der Link zu meinem Artikel über den Campus.

WAS WIRD GEBRAUCHT?

Natürlich kommt es immer darauf an, was man gerade zu tun hat und ob es einfach nur darum geht einen Platz zum lernen zu haben oder ob man auch etwas nachschlagen oder recherchieren muss. Nur zum lernen ist die Mensa eigentlich ideal ansonsten natürlich die Bib in Bockenheim, denn da gibt es eine große Asienbibliothek. Dennoch drängt sich die Frage auf, wieso ich mir kein kleines Café oder ähnliches Suche?! Dies hat zwei Gründe! Zum einen muss man im einen Café immer etwas kaufen und wenn man dann über mehrere Stunden dort bleibt wird die Bedienung irgendwann ungemütlich. Denn man hat vielleicht nur einen Milchkaffee aber belegt eben Platz und das lohnt sich einfach nicht. Zum anderen mag ich es bis spät Abends zu lernen. Das geht in vielen Lokalitäten einfach nicht, da diese schon recht früh zu machen. Hier ist halt eben die Mensa ideal, denn ich muss nichts kaufen und sie hat bis 21:00 Uhr offen.

WIEDERHOLUNG!

Dies wiederholt sich eigentlich an jedem Tag der Woche. Vormittags sind die Vorlesungen und danach geht es darum den Stoff zu wiederholen, zu lernen und sich darauf vorzubereiten was in der nächsten Woche dran kommt.

Natürlich gibt es auch mal Tage, an denen ich etwas anderes mache, zum Beispiel um abzuschalten oder auch mal den Kopf frei zu bekommen. Aber eigentlich nutze ich die Zeit zu Hause dafür. Denn lernen kann ich zu Hause nicht wirklich, auch wenn ich alles hübsch dafür hergerichtet habe. Am Tag gibt es somit die Zeit in der Uni bzw. die Zeit in der nur Uni Themen vorherrschen und die andere Zeit, die ich dann zu Hause, mit meinen Hobbys, verbringe oder auch mal außerhalb mit Freunden.

FUN?!

Vielen glauben, dass hier der Spaß auf der Strecke bleibt und ich doch auch mal Spaß haben soll. Leider verstehen sie hier einen wichtigen Punkt nicht! Das Studium ist mein Spaß! Das Lernen der Sprache und das Eintauchen in die Kultur, das mach soviel Spaß. Dafür zu lernen um besser zu werden, Themen zu erarbeiten und Wissen an zu häufen, das ist mein Spaß. Klar, meine Hobbys, meine Serien und was es da sonst noch alles gibt machen auch Spaß. Aber den meisten Spaß habe ich im Studium, denn das ist nicht nur das was ich machen will sondern das, was mich dahin bringt wo ich hin möchte.

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.

Konfuzius (ungeprüft)

Dieser Spruch, den angeblich Konfuzius gesagt haben soll, passt hier sehr gut. Denn ich habe einen Beruf (das Studium) gefunden der mir Spaß macht und somit muss ich auch nicht mehr „arbeiten“.

Wir kommen nun zum Abschluss und ich hoffe, dieser kleine Einblick hat euch gefallen, auch wenn er gewiss nicht ganz üblich ist. Auf jeden Fall hat mich der Artikel zu einem weiteren Artikel geführt, den es in den nächsten Wochen geben wird. Der wird weder schön noch lustig aber er wird ehrlich und es ist einfach ein Thema was raus muss.

Die Fotos wurden von mir persönlich, bei einer meiner Reisen, aufgenommen. Das Copyright liegt bei mir, Verwendung nur auf Nachfrage!

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Mike

Japanologie und Philosophie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

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