BAFÖG #STUDIUM #GOETHEUNI

BAFöG ist kein leichtes Thema und dieser Artikel ist auf keinen Fall eine Beratung sondern nur meine Geschichte mit dem BAFöG und vielleicht dem ein oder anderen Tipp.

Es gibt verschiedene Arten von BAFöG und für jede Art gibt es auch verschiedene Anforderungen. Diese können sich ständig ändern also ist es wichtig, dass man sich hier frühzeitig informiert. Gerade wenn ihr euch entschieden habt zu studieren, sollte der nächste Schritt sein wie ihr das ganze finanziert. Dazu gehören nicht nur die Studiengebühren sondern eben auch die Kosten für den Lebensunterhalt.
Gerade zum diesen Themen gibt es unzählig viele Listen im Internet die alle auf eure Stadt, Situation oder beides zugeschnitten sind. Deswegen werde ich hier auch keine Liste aufstellen, das können andere wesentlich besser. Nichtsdestotrotz der Rat, informiert euch frühzeitig und gründlich.

Noch eine wichtige Anlaufstelle ist das Studentenwerk. Macht hier einen Beratungstermin aus. Schreibt euch kurz vorher eine Liste mit euren Fragen und geht diese dann mit dem Betreuer oder der Betreuerin durch. Eine wichtige Regel an dieser Stelle: Es gibt keine dummen Fragen! Die Damen und Herren kennen sich gut aus und können euch weiterhelfen oder auch einen Schubs in die richtige Richtung geben.
Aber, nehmt die Infos nicht als in Stein gemeiselt mit sondern schaut, dass ihr sie euch auch noch von anderen Stellen gegen checken lasst. Einfach weil sich bei dieser Thematik viel ändert und es immer kleine Details gibt die wichtig sind. Und Informationen sollte man sich immer an mehrere Stellen holen, nicht nur an einer.

Damals, als ich mich entschlossen hatte das Studium zu beginnen, war ich von all den Informationen überwältigt und hab mir auch an vielen Stellen Infos geholt. Habe dann leider den Fehler gemacht, mich auf Infos zu sehr zu verlassen und sie nicht weiter zu überprüfen. So war mein Wissensstand, dass ich absolut null Chancen auf BAFöG habe.
Dann, bereits einige Wochen im Studium, waren meine finanziellen Reserven fast aufgebraucht, ich habe keinen Nebenjob gefunden und war verzweifelt. Eine Kommilitonin meinte dann, wieso ich nicht einfach den Antrag ausfülle und einreiche, was könne den schon schief gehen?! Dies tat ich auch und siehe da, ich habe tatsächlich BAFöG erhalten.

Aus dieser kleinen Story leitet sich eigentlich der wichtigste Tipp ab: Füllt den Antrag aus und reicht ihn ein!
Solltet ihr eine Absage bekommen, dann informiert euch genau darüber wieso ihr die Absage bekommen habt und ob ihr vielleicht diesen Umstand, der zur Absage geführt hat, ändern könnt. Aber macht nicht den Fehler und lasst euch entmutigen, vielleicht gibt es da einen kleinen Punkt in eurem Lebenslauf der dafür sorgt, das ihr BAFöG bekommt. So war es bei mir gewesen.

Auf jeden Fall hoffe ich, dass ihr euch nicht von der Flut an Informationen da draußen entmutigen lasst. Geht diesen Schritt, stellt den Antrag und mit ein wenig Glück wird euer Studienleben dadurch ein großes Stück geschmeidiger.

Ja mir ist bewusst, dass ein Artikel über BAFöG vielleicht anders aussehen sollte aber dies hier ist eher eine Ermutigung. Eben gerade für die, die glauben bzw. die Info erhalten haben, dass sie kein BAFöG bekommen. Außerdem ist das eigenständige zusammen Sammeln von Informationen wesentlich effektiver, da ihr auf dem Weg dahin gewiss noch andere, nützliche Infos finden werdet, versprochen.

BONUS!

Diese Pracht von einem Schiff, im Beitragsbild zu sehen, steht im Hafen von Yokohama, zumindest im Sommer 2013 stand es dort. Damals war es einer unserer letzten Touren gewesen und Yokohama stand noch auf der Liste, neben jeder Menge anderer Ziele. Yokohama ist eine wirklich schöne Stadt. An diesem Tag kam es mir ein wenig wie Tokyo Lite vor. Nicht so überlaufen, nicht so viel los, gelassener und eine Priese Ozean.

Wir sind damals an Yokohama Station aufgeschlagen und haben einen kleinen Ausflug auf einen Hochgarten in der Nähe der Station gemacht. Danach ging es zu einer Hafenrundfahrt. Zu Fuß machten wir uns dann auf durch einige Gassen, weiter am Hafen entlang in Richtung China Town, auf jeden Fall ein Besuch wert. Nach einer Stärkung ging es zurück zur Yokohama Station. Es ist wie an so vielen Orten, man sollte sich einfach treiben lassen. Ein Plan ist gut aber er engt auch ein, wenn er zu straff gestrickt ist. Meiner Meinung nach sollte er nur eine grobe Richtung angeben aber nicht alles minutiös durch takten.
Und wer weiß, vielleicht sieht man sogar ein Maskottchen in Form einer Yakult Flasche.

Eine Yakult Flasche in dezent größerem Format.

Wir haben viel Strecke zu Fuß gemacht und wenn das Wetter passt, dann kann ich das jedem nur empfehlen, denn es macht wirklich Spaß und man bekommt einiges zu sehen. In einer kleinen Einkaufspassage haben wir sogar einen Stand mit den Berliner Ampelmännchen entdeckt.

Die Fotos wurden von mir persönlich, bei einer meiner Reisen, aufgenommen. Das Copyright liegt bei mir, Verwendung nur auf Nachfrage!

Avatar

Mike

Japanologie und Philosophie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.