ALTERSUNTERSCHIED #STUDIUM #GOETHEUNI

Der Altersunterschied von einigen Kommilitonen zu mir ist schon nicht gerade gering, bei den ganz jungen sogar fast 20 Jahre. Da gibt es schon Unterschiede in der Einstellung und der Sichtweise auf so manche Dinge. Wie das genau aussieht, hab ich hier nieder geschrieben.

Schon etwas länger habe ich überlegt, ob ich diesen Artikel schreiben soll. Einerseits ist es ein Thema, welches man etwas behutsamer angehen sollte aber auf der anderen Seite sollte man auch darüber schreiben. Schreiben auch deswegen, weil es mich beschäftigt und teilweise eine tägliche Angelegenheit ist

UNTERSCHIEDE

Gleich zu Anfang fiel mir auf, dass es nur wenige bis niemanden in meinem Alter gab. Zwei drei Kommilitonen waren weit älter als ich und der Rest weit jünger aber jemandem in meinem Altersbereich gibt es nicht. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass es vielleicht doch jemanden gibt der sich nur einfach noch nicht „gezeigt“ hat. Jetzt möchte bzw. kann ich es nicht zu allgemein halten, deswegen würde ich es gerne in zwei Untergruppen aufteilen. Einfach weil es auch signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen gibt.

ANFANG ZWANZIG

Hier wird der Unterschied am deutlichsten klar. Dies hat viele Ursachen die bei jedem verschieden sein können. Schule zum Beispiel, Eltern und natürlich das Internet. Durch diese anderen Einflüsse werden natürlich auch andere Werte vermittelt. Die Kindheit und Jugend ist eine völlig andere als bei mir.
Aber nicht nur das, mit Anfang zwanzig möchte man die Welt nicht nur entdecken sondern auch erobern. Etwas erleben, die Nächte durch machen, sich verlieben, den Schmerz der Liebe spüren und einfach eine steile Zeit haben. Ich war mit Anfang zwanzig genauso gewesen und hätte mit meinem heutigen ich vielleicht mehr Probleme als ich mir selbst eingestehen möchte.
All dies spiegelt allerdings auch ein anderes Verhalten im Unterricht wieder, was für mich manchmal befremdlich wirkt. Dies liegt unter anderem daran, dass ich das vollkommen anders kenne und auch gelernt habe. Manchmal fällt es mir schwer es wertfrei zu sehen, gerade wenn Verhaltensstrukturen über den Haufen geworfen werden, mit denen man groß geworden ist und die einem sehr viel bedeuten.

ENDE ZWANZIG

Hier merkt man schon eher, dass man sich annähert. Gerade was die Einstellung zum Studium angeht und auch verschiedene Ansichten die man teilt. Natürlich gibt es auch hier Unterschiede aber ich habe mit den Kommilitonen in dieser Gruppe mehr gemeinsam als mit anderen. Auch Verhaltensstrukturen sind hier der meinen ähnlicher und dadurch gestalten sich manche Situationen anders.
Oft liegt dies aber auch daran, dass eine gewisse Lebenserfahrung vorhanden ist, man verschiedene Aspekte anders sieht und sich dadurch auch ein gewisses Verhalten etabliert hat.

ZUSAMMENFASSUNG

Natürlich gibt es in beiden Gruppen Überschneidungen bzw. Ausbrecher, die sich vom Alter her in der einen Gruppe befinden aber tatsächlich in die andere gehören.
Prinzipiell möchte ich aber klarstellen, dass ich mit niemandem wirklich ernsthafte Probleme habe und wenn, dann hab ich diese angesprochen bzw. wir haben uns einfach ausgesprochen.
Dazu kommt, dass wir alle verschiedene Menschen sind, mit verschiedenen Erfahrungen und da ist es vollkommen normal, dass sich Unterschiede herausstellen. Denn sind wir ehrlich, es wäre doch schon recht langweilig, wenn wir alle gleich wären und ich glaube, dass auch dem Dozenten es weniger Spaß machen würde.

Es gibt aber auch Unterschiede, die nichts mit dem Alter zu tun haben. Zum Beispiel was die Zeiteinteilung oder das Lernen an sich angeht. Es ist einfach eine Tatsache, dass meine weiche Birne nicht mehr so frisch ist wie die eines zwanzig Jährigen. Dazu kommt, dass ich konsequentes und stetiges Lernen mir erst mal wieder aneignen muss. Klar, das eigene Wissen erweitern oder Infos sammeln ist mir geläufig, das hab eich auch im Job immer gebraucht aber richtiges Lernen, das ist nochmal eine ganz andere Geschichte.
Aus diesem Grund brauche ich für vieles einfach mehr Zeit und lasse dann Aktivitäten auch mal ausfallen, weil ich glaube, dass ich die Zeit einfach besser nutzen kann, wenn ich so lernen kann wie ich das für richtig halte. Denn am Ende des Tages kenne ich mich dann doch immer noch am besten.

KLARSTELLUNG

Mit diesem Artikel möchte ich niemanden beleidigen, ausgrenzen oder seine Motivation streitig machen. Ich bin auch niemandem böse wegen seines Verhaltens oder Dingen die zu mir gesagt wurden. Mir geht es einfach nur um den Unterschied, der sich im täglichen Uni Leben heraus kristallisiert. Und sind wir mal ganz ehrlich, es wäre schon sehr komisch, wenn es keinen Unterschied geben würde.

BONUS!

Das Artikelbild zeigt das Schlachtfeld einer Sitznische im Genki Sushi in Shibuya. Und falls die Frage aufkommen sollte, ja das Schlachtfeld habe ich hinterlassen.
Bei Genki Suhsi gibt es gewiss nicht das hochwertigste Sushi aber das wissen die eigentlich auch selbst, denn hier geht es um etwas anderes. Am Anfang bekommt man eine Karte mit einer Nummer die die Sitznische anzeigt. Zu selbiger begibt man sich und dort findet man ein iPad. Über dieses kann dann die Bestellung aufgegeben werden und per kleinem Zug bekommt man es auf einer Schiene geliefert.
Die Auswahl beginnt bei ganz normalem Sushi über einiges an Tempura bis hin zu einem mini Käsekuchen der wirklich sehr lecker war. Die Teller waren gewiss nicht viele, denn ich hab es mit dem Tempura ein wenig übertrieben aber dennoch habe ich gerade mal 1.300YEN dafür bezahlt und da kann man wirklich nicht meckern.
Sollte ihr also mal in Shibuya sein, dann zögert nicht und schaut bei Genki Sushi einfach mal rein, es lohnt sich.
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Mike

Japanologie und Philosophie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

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