STUDIO #GHIBLI MUSEUM #JAPAN

Freitag, 26.10.2018
Wem Ghibli nichts sagt, der sollte dies, durch eine entsprechende Google Suche, schnell ändern. Hayao Miyazaki ist DER Geschichten Onkel in Japan und genießt ein hohes Ansehen. Mit dem Film “Chihiros Reise ins Zauberland” gewann er 2003 sogar einen Oscar. Doch dies ist nur die Spitze des Eisberges und seine einflussreichen Werke reichen bis in die späten 70er zurück. 

Ende der 90er Jahre entschloss man sich in Mitaka, welches in der Präfektur Tokyo liegt, ein Museum zu eröffnen. Die Planungen begannen bereits 1998 und am 1. Oktober 2001 war die Eröffnung. Über mehrere Jahre hinweg gibt es immer wieder spezielle Ausstellungen zu den Filmen des Studios. 

Für das Ghibli Museum Karten zu bekommen ist nicht ganz einfach, denn tatsächliche Karten gibt es eigentlich nicht. Über die Internetseite des Museums wird man auf eine weitere Seite verwiesen, auf der man einen Voucher käuflich erweben kann. Dieser wird einem dann zu geschickt, man zeigt ihm am entsprechenden Tag und zur entsprechenden Uhrzeit am Empfangsschalter und bekommt sein Ticket. Ja, Tag UND Uhrzeit, hier wird genau darauf geschaut, dass das Museum nicht zu voll wird. Daher sollte man auf jeden Fall pünktlich sein und lieber sich zu früh als zu spät auf den Weg nach Mitaka, am Tag des Museumsbesuches, machen. 
Ist man bereits in Japan gibt es in den Konbinis der Lawson Kette einen Automaten an dem man sich oben erwähnten Voucher (Ticket) ziehen kann. Auf der Internetseite des Museums gibt es eine Anleitung, wie diese Automaten zu bedienen sind. 
Jetzt kommt das große ABER! Man muss sich rechtzeitig um die Karten kümmern, denn es kann durchaus sein, dass das Museum bereits über Monate ausgebucht ist. Entscheidet man sich also für eine Reise nach Japan und möchte auch in das Ghibli Museum, sollte man sich rechtzeitig kümmern. 

Hat man es nun ins Museum geschafft wird man von Eindrücken überrollt. Es ist ein wenig so, als würde man direkt in den Kopf von Hayao Miyazaki blicken und doch sieht man nur einen Bruchteil. Es gibt verschiedene Ausstellungsräume die auch der Technik gewidmet sind und zeigen, wie Zeichentrick (Anime) vor dem Zeitalter der Computer funktioniert hat. Mir fällt es schwer dies genau aus zu schreiben, denn diese Eindrücke sind einfach unglaublich. 
Das Museum hat auch ein kleines Kino. Als Eintrittskarte erhält man einen kleinen Streifen einer echten Zelluloid Film Rolle. Es sind drei Einzelbilder und natürlich von einem Ghibli Film. Dieser kleine Streifen ist dann auch gleichzeitig die Eintrittskarte für das kleine Kino. Gezeigt werden kleine Kurzfilme die extra für dieses Kino angefertigt wurden und so nicht zu bekommen sind. 

Natürlich gibt es im Gebäude des Museums auch noch zahlreiche Souvenir Shops und die sind gar nicht mal so teuer wie man glauben mag, so zumindest mein Eindruck damals. 

Wie Morpheus 1999 schon zu Neo gesagt hat: “No one can be told what the Matrix is. You have to see it for yourself” Genauso verhält es sich auch mit dem Ghibli Museum. 

FOTOS!

Vorweg, im Museum ist es nicht erlaubt Fotos zu machen. Sowas nehme ich immer sehr ernst, deswegen gibt es von mir auch eine Fotos aus dem Inneren. Es mag ein wenig übertrieben klingen aber ich glaube auch nicht, dass eine Kamera existiert die das einfangen könnte was es dort zu sehen gibt. Dennoch wird man von Totoro persönlich zum Museum geführt und am Museum selbst auch begrüßt. 

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– Totoro und die kleinen Rußmännchen begrüßen einen hier am Eingang. Die Schilder führen einen von der Bahnstation Mitaka direkt zum Museum. 

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– Ein Turm auf der Spitze des Museums. Hat man die ganze Tour hinter sich, gelangt man von oben, am Catbus aus “Mein Nachbar Totoro” vorbei (leider dürften ihn nur Kinder betreten), in einen Außenbereich. Diesen führt dann nach unten in den Innenhof. 

Hier ist noch die offizielle Internsete des Ghibli Museums. Die Seite gibt auch Infos über aktuelle Ausstellungen. 

BONUS!

Mitaka ist nicht nur eine schöne Stadt sondern hält, für Anime Fans, noch eine kleine Überraschung parat. Das Studio Gainax hat seinen Sitz in Mitaka. Wem Gainax nix sagt, Serien wie Neon Genesis Evangelion, Gunbuster und Appleseed stammen aus diesem Studio.  Natürlich sollte man nicht gleich zu Gainax rennen und fragen, wann denn endlich der vierte NGE Film erscheint aber ich fand es damals eine nette Info. 

Alle Fotos wurden auf dem Weg zum oder am Studio Ghibli gemacht. Geschossen hab ich die Bilder im September 2013. Das Copyright liegt bei mir, Verwendung nur auf Nachfrage!

Bei der Erwähnung von Shops, Firmen oder Restaurants handelt es sich nicht um bezahlte Werbung sondern nur um die Wiedergabe meiner eigenen Meinung. Für die Erwähnung werde ich nicht bezahlt! Leistungen die erbracht wurden habe ich aus eigener Tasche bezahlt!
Die Kennzeichnung geschieht nach dem
Leitfaden der Medienanstalten!

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Mike

Japanologie und Philosophie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

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