DIE ERSTE WOCHE #JAPANOLOGIE #STUDIUM

Samstag, 20.10.2018 
Die erste Woche ist geschafft! Gut wenn wir es genau nehmen ist es schon die zweite Woche, denn eigentlich war der Startschuss schon am 08.10. aber dazu gibt es hier mehr zu lesen. Im folgenden geht es um Eindrücke der Vorlesungswoche.

Die erste Woche hatte es schon in sich, das muss ich gleich mal vorweg nehmen. Vielleicht war es nicht ganz so schlimm wie ich es mir ausgemalt hatte aber dennoch was es schon einiges, was da auf einen ein prasselt. Aber fangen wir doch am besten am Anfang der Woche an.
Hier ging es glücklicherweise mit leichter Lektüre los, denn da ich Philosophie nur im Nebenfach belegt habe, ist der Kurs nicht so schlimm wie hier und da vermutet. Was ich allerdings recht heftig fand war die schiere Menge an Studenten die diesen Kurs belegt haben. Dies dürfte allerdings auch der Grund sein, wieso der Kurs in noch einen weiteren Hörsaal gestreamt wird.
Japanologie stand dann an den anderen Tag auf dem Plan. Ich war froh, dass ich das Propädeutikum mitgemacht habe, denn das hat vieles erleichtert. Nichtsdestotrotz hatte es der Stoff in sich und ich musste leider feststellen, dass mir mehr fehlt als ich dachte. Wieso hat die deutsche Sprache so viele, komische Wörter um etwas zu beschreiben. Da wir heute Samstag haben steht dies noch ziemlich prägnant im meinem Kalender. An dieser Stelle würde jetzt noch einiges über die Dozenten kommen aber ich habe mir überlegt, dass ich darüber einen eigenen Beitrag schreiben werden. Natürlich werden die Namen der Dozenten anonymisiert, ganz klar.

Was mich noch überrascht hat war die Aussage einer meiner Dozenten am Mittwoch. Er stellt uns nahe, vielleicht nicht unbedingt alle drei Module des Sprachkurses bei ihm zu besuchen. Das ein oder andere Modul sollten wir auch bei einem anderen Dozenten besuchen, einfach um ein wenig Abwechslung in die ganze Angelegenheit zu bringen. Gerade das Modul für das Hörverstehen sollten wir bei einer Dame belegen deren Muttersprache Japanisch ist. Natürlich haben wir das auch getan und was soll ich sagen, es war eine Erfahrung gewesen. Der Komplette Unterricht wurde in Japanisch gehalten, nicht ein einziges, deutsches Wort. Nicht mal nen halbes! Auch die Erklärungen der silben, Zeichen und Wörter, alles auf japanisch. Dazu noch, dass man aus heiterem Himmel dran genommen wurde. Ich fand es ziemlich heftig und ich weiß nicht, ob ich das nochmal haben mag. Ja, ich verstehe, dass diese Art von Unterricht einen großen nährwert hat aber für mich persönlich einfach auch ein großter Stressfaktor ist. Am Wochenende werde ich mal darüber nachdenke aber ich denke, dass ich das nur sporadisch in Anspruch nehmen werde bzw. als Zusatz.

Der Rest der Woche lief dann noch recht geschmeidig und der Start in das Wochenende war auch nicht all zu holprig. Freitags haben wir einen extra Kurs für Konversation mit dem Schwerpunkt “Schrift”. Dieser Kurs war praktisch der oben erwähnte Kurs allerdings in der Light Variante. Alles auch auf japanisch aber wenigstens die Folien und die Erklärungen der selbigen waren in Deutsch. Dazu kam noch das Üben von Hiragana mit Tusche Pinsel, das hat Laune gemacht.
Darauf folgenden noch das Tutorium für den Sprachkurs und schon war Wochenende. Das Tutorium wurde von zwei Studenten aus dem dritten Fachsemester gehalten und da wir im Unterricht noch nicht so viel Stoff durchgenommen hatten, war dies mehr eine kleine Q&A Runde und die zwei haben mit uns ihre Erfahrungen aus ihrem bisherigen Studium geteilt.

Auch wenn ich zur Vorbereitungswoche bereits einen Beitrag verfasst habe, möchte ich hier nochmal klar machen, dass das wirklich ne gute Sache war. Klar, es gibt einige Dinge die dann später wiederholt werden aber so festigt sich die Materia und mit Gewissheit kann man sagen, dass einem nichts entgeht. Somit ein dickes “Dankeschön!” an die Fachschaft und alle die beim Propädeutikum mitgeholfen haben. Und natürlich auch für das Organisieren des Abendessens am Freitag abend. ありがとう!

Die Gefahr besteht, dass ich mich jetzt lächerlich mache aber ich freue mich
riesig auf die nächste Zeit aber gleichzeitig habe ich auch tierische
Angst davor. Komme ich mit? Kriege ich alles in die Birne? Schaffe ich
was ich mir auch vorgenommen habe? Die Antworten darauf folgen gewiss in den nächsten Wochen und Monaten!
Allerdings gibt es eine Sache die mich sehr beruhigt, nämlich die Leute mit denen ich zusammen studieren und auch die Dozenten. Mit denen macht es einfach einen riesen Spaß und auch das Aufstehen Morgens ist nicht so schlimm wenn man weiß, dass man mit diesen Menschen zusammen den Tag verbringt.

BONUS!

Das obige Bild zeigt einen Teil des Tokyo Messe Geländes. Im September 2013 waren wir auf der TGS (Tokyo Games Show) und später noch bei einer Vorstellung / einem Interview mit Nobuo Uematsu. Das Highlight war natürlich das Interview aber auch die TGS war nicht schlecht, allerdings ein wenig ernüchternd. In Akihabara oder auch Shibuya geht mehr ab als auf der TGS und das war eine äußerst merkwürdige Erkenntnis. Dennoch gab es ein paar Highlights und dazu gibt es hier ein wenig Bildmaterial. 

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– Ja, das ist ein großer Gundam bzw. der Kopf eines solchen! Bin mir nicht mehr sicher, um welche Spiele genau es hier ging, der Gundam war einfach zu faszinierend gewesen.

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– Dafür, dass die XBOX nicht wirklich groß in Japan ist, war der Titanfall Stand recht beeindruckend und am XBOX Stand selbst gab es einiges zum anspielen. 

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– God Eater 2 war damals ganz groß und wir haben eine PSVita Version angespielt. Die Umsetzung für die PS4 konnte mich leider nicht überzeugen.

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– Weiß leider nicht mehr wo der kleine dazu gehörte aber hallo, großartiges Charakter Design. 

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– Zu BlazBlue muss man nicht mehr all zu viel sagen. Damals war Chrono Phantasma die aktuelle Version. 

Natürlich gab es noch einiges mehr aber an vielen Ständen war das Fotografieren leider verboten. Auch wenn der Besuch damals ein wenig ernüchternd war würde ich schon gerne mal wieder auf die TGS, denn interessant war es dennoch. Außerdem wüsste ich gerne, wie sich das Event entwickelt hat. Und von den Snack Ständen hat man uns damals abgeraten und ich würde gerne wissen, ob die wirklich so schlecht sind.


Das Bild zeigt ein Teil des Tokyo Messe Geländes. Gemacht hab ich es 2013. Das Copyright aller Bilder liegt bei mir, Verwendung nur auf Nachfrage!

Bei der Erwähnung von Shops, Firmen oder Restaurants handelt es sich nicht um bezahlte Werbung sondern nur um die Wiedergabe meiner eigenen Meinung. Für die Erwähnung werde ich nicht bezahlt! Leistungen die erbracht wurden habe ich aus eigener Tasche bezahlt!
Die Kennzeichnung geschieht nach dem
Leitfaden der Medienanstalten!

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Mike

Japanologie und Philosophie Student an der Goethe Uni Frankfurt. Geboren 1979 in eine Zeit die von Star Wars, Pixeln und Zeichentrick Serien geprägt war. Nerd mit Herz und aus Leidenschaft. Cineast, Comic Liebhaber mit einem Faible für Marvel. Videospiel- und Serienjunkie, geformt in einer Zeit die heute als Retro bekannt ist. Führt eine Liebesbeziehung mit Japan, der Kultur und dem Nerdtum. Foodie mit Leib und Seele.

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